Seit Wochen schmilzt die weiße, vereiste Pest nicht von den Strassen, die Radl-Saison konnte ich auf dem MTB jedoch schon eröffnen, bis gestern völlig sturzfrei. Morgen soll es endlich tauen, so dass ich heute noch die Gelegenheit genutzt habe um auf einer ungeräumten, spiegelglatten Nebenstraße nen sauberen Abgang auf dem Eis hin zu legen. Um mich von den Schmerzen im Knie abzulenken und an was positives zu denken, habe ich daher die Saisonhighlight für 2011 in trockene Tücher gebracht. Gebucht sind bis jetzt:
Zum zweiten mal den Velothon in Berlin. Freue ich mich drauf, tolle Strecke und gute Stimmung. Auch diesmal wieder zusammen mit Blogger-Kollege taxmantom.
Der Dreiländergiro mit Start in Österreich und Streckenverlauf durch Italien und die Schweiz, u.a. über Stilfserjoch und Ofenpass. Das war neben den Vattenfall-Cyclassics ein absolutes Highlight 2010. Wenn das Wetter mitspielt wird das dieses Jahr sicher nicht anders sein.
Die eigentlich fest eingeplanten Cycling-Days München müsste ich leider auslassen, da es terminlich leider nicht so gut passt. Bei den Vattenfall Cyclassics werde ich auf jeden Fall auch wieder starten. Eine top organisierte Veranstaltung, sehr viele Zuschauer an der Strecke und mein Faible für Hamburg selbst, lassen ein klasse Wochenende erwarten.
In unserem örtlichen Regionalsender wurde kurz vom Turmbergrennen berichtet, das will ich hier natürlich verewigen. Leider sind bei diesem Mitschnitt Bild und Ton nicht ganz synchron.
Da fällt die Entscheidung nicht leicht. Wobei ich die Ausschreibung des Gäsbock-Marathons alles andere als gelungen betrachten würde. Info zu Startpunkt (also nur: Wo wird gestartet? Ort? Wo im Ort?) konnte ich nach einer viertel Stunde auf der Seite nicht finden. Eine Karte zum Streckenverlauf? Fehlanzeige, man würde gegen Auflagen verstossen? Ich nehme eher mal an, man will bei dieser Veranstaltung unter sich bleiben, wer’s nicht findet hat Pech gehabt. Dann vielleicht doch lieber auf dem RR durch die Nordpfalz….
Wenn ich nach Feierabend nur wenig Zeit habe, fahre ich immer wieder gerne eine “Leimersheim-Runde”. Ich starte in der Günther-Klotz-Anlage und fahre von dort über Knielingen zur Rheinbrücke, Maximiliansau, am Containerhafen vorbei in die Rheinauen. Hier kann man’s über asphaltierte Radwege prima fliegen lassen, Leimersheim ist aber hier auch ausgeschildert. Dort angekommen geht’s ab in Richtung Fähre. Kurze Überfahrt, wieder auf’s Rad und weiter Richtung Leopoldshafen, Forschungszentrum. Dort im Hartwald geht es irgendwann wieder rechts ab in Richtung Schloss und zurück zum Ausgangspunkt. In unter 2 Stunden kein Problem, keine Höhenmeter.
Ich stand dieses Jahr schon bei ~25°C an der Eisdiele (bei über 30min Wartezeit) und jetzt schaue ich aus dem Fenster: es schneit! Das Rennrad steht seit gestern wieder auf der Rolle, ist das noch normal?
Letzten Sonntag hatte ich die Zeit und das Wetter taugte auch mal wieder für eine längere Ausfahrt, so hab ich mir ein Ziel vorgenommen, wo ich schon länger mal hinfahren wollte. Von Karlsruhe aus, laut meinem GPS, nur 30 km Luftlinie entfernt schien mir Maulbronn das richtige Ziel für diesen Tag.