Mrz 25 2009

Ratespiel

Das Thema Sigma Radcomputer hatte ich ja schon vor einiger Zeit abgehakt, derzeit bin ich immer noch mit einem Polar CS600 unterwegs und eigentlich auch ganz zufrieden. Ich schreibe “eigentlich”, da es auch bei diesem Tacho – so zuverlässig er auch funktioniert – natürlich wieder eine Sache gibt, die den positiven Gesamteindruck trübt.

Es geht hierbei (wie auch schon mit dem Sigma ein Thema) um den integrierten Höhenmesser. Sowas will ich eigentlich immer dabei haben, damit man am Abend auf der Couch auch weiß, warum die Gräten so schwer sind. Nach der letzten Ausfahrt, bei der ich den Polar-Tacho als auch das Garmin-GPS am Lenker hatte (und den Track auf GPSies.com geladen habe),  kann ich mir jetzt aussuchen, was mit lieber ist:

Tackauswertung von GPSies.com

Tackauswertung von GPSies.com

Höhenmessung frei Schnauze

Höhenmessung frei Schnauze

Somit habe ich jetzt zur Auswahl:

  • GPSies.com: Aufstieg 473Hm
  • Polar CS 600: Aufstieg 590Hm
  • Garmin etrex: Aufstieg 762Hm

Zwischen dem kleinsten und dem größten Wert liegen 289Hm.  Das entspricht schon einem hübschen, langen Anstieg im  Schwarzwald, der hier einfach fehlt (oder drauf geschlagen wird, je nachdem welchen Wert man favorisiert). Äh, ja… ich find’s schlicht gesagt zum kotzen dass die beiden Geräte so unterschiedliche Werte liefern. Rein logisch betrachtet sollte ich vielleicht eher dem Garmin glauben, denn bei dem wird die Höhenmessung mithilfe der empfangenen Stelliten-Signale korrigiert.

Überflüssig zu erwähnen, dass alle Geräte vorm Start auf die gleiche Höhe kalibriert worden sind.


Jan 29 2009

Unverbesserlich

Vor gut einem Jahr hab ich mir noch geschworen keinen kabellosen Radcomputer mehr ans Rad zu schrauben, danach hab ich’s aber nochmal ne ganze Weile mit dem Sigma BC 2006 versucht. Leider ohne Erfolg

Ich war dann ne ganze Weile nur mit dem GPS Empfänger bewaffnet unterwegs, aber das Teil ist schon recht klobig und wenn ich die Strecke kenne würde ich dann doch gerne darauf verzichten. Dass ich bei dieser Lösung nicht über meinen Pulswerte informiert wurde, fand ich auf Dauer auch eher suboptimal. Was also tun wenn man einen Tacho sucht der umfangreiche Funktionen bietet und gleichzeitig die Herzfrquenz misst? Man schaut in die Röhre, denn es gibt dafür ein kabelgebundenes Gerät, bei keinem einzigen Hersteller.

Nach einiger Recherche konnte ich schließlich dem Angebot eines Onlineversenders nicht wiederstehen, der das Rad-Topmodell von Polar als Sonderedition zum halben Listenpreis anbot.  Zwar wieder kabellos, aber diesemal mit einer neuen, revolutionären Übertragungstechnik (W.I.N.D.) beworben. Das Modell gibt’s jetzt noch nicht so lange, bisherige Erfahrungsberichte waren durchaus positiv.  Intuitiv ist das Ding leider nicht zu bedienen, das Handbuch ist seehr umfangreich und man braucht einige Zeit um sich mit der Software auf dem Gerät anzufreunden, aber es lohnt sich.  Momentan bin ich noch ganz zufrieden. Ich bin gespannt ob ich das nach der Saison dieses Jahr immer noch bin. Erfahrungsbericht folgt.

 

CS600 auf erster Erprobungsfahrt

CS600 auf erster Erprobungsfahrt