Dez 10 2011

Auffi!


Jun 30 2011

Dreiländergiro 2011

Nach den eher “flachen” letzten beiden, längeren Veranstaltungen, stand dieses Wochenende mal wieder der Dreiländergiro auf dem Programm. Letztes Jahr mein absoluter Saisonhöhepunkt. Dieses Radrennen startet in Nauders in Tirol, führt über den Reschenpass nach Italien, dort über Stilfserjoch und Umbrailpass in die Schweiz. Da angekommen wird der Ofenpass überquert und durch das Engadin gerollt, bevor es kurz nach dem Grenzübertritt nach Österreich über die Norbertshöhe zurück ins Ziel geht.

Über den Streckenverlauf habe ich mich letztes Jahr schon ausführlich ausgelassen, an dem hat sich dieses Jahr auch nichts geändert. Die Wetteraussichten waren hervorragend, jeden Wetterdienst den man konsultierte sagte für dieses Wochenende bestes Radelwetter voraus. Die Regenwahrscheinlichkeit am Vortag lag bei unter 5%, am Renntag bei 0%, die Tageshöchsttemperaturen sollte 22°C nicht überschreiten. Als ich morgens um halb fünf den Vorhang in meinem Hotelzimmer aufzog war ich entsprechend überrascht: Tief hängende Regenwolken, Kälte, klatschnasse Strassen, Nieselregen. Da ich mir im Vorfeld geschworen habe bei Aussicht auf Regen gar nicht erst anzureisen, überlegte ich eine Weile meine Sachen zu packen und sofort nach Hause zu fahren (nicht nur der von niemand vorher gesagte Regen, auch die Tagestemperaturen von bis zu 35° gaben ein gutes Beispiel für die Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen im Alpenraum ab).

Natürlich stand ich dann doch im Startblock mit den 3.000 weiteren Teilnehmern und harrte, untermalt von den üblichen Klängen von AC/DC (in Disko-Lautstärke morgens um 06:00), dem Start entgegen. Diesmal wieder in Begleitung eines 1&1-Kollegen, mit dessen Rhythmus ich auf der Rampe zum Stilfserjoch aber nicht mehr mitkam, sodass ich dann doch wieder 3/4 der Strecke alleine zurück legen musste.

Aus Fehlern der ersten Teilnahme im letzten Jahr klug geworden ließ ich’s anfangs erst mal langsamer angehen, um vorm Ofenpass nicht wieder so einzubrechen, dass der Rest der Strecke zur Qual wird. Diese Taktik hat sich auch schon in Frankfurt bezahlt gemacht und sollte dieses mal auch Erfolg versprechend sein. Am Stilfser zwischendurch noch zwei, dreimal geschwächelt, ist es auf dem Rest der Strecke aber dann wieder erwarten doch ganz gut gelaufen, wenn ich von den Krämpfen in den Oberschenkeln absehe, die mich am Fuß jeder Steigung zu einer kurzen Zwangspause genötigt haben.

Auch Fehler aus anderen Veranstaltungen kamen mir hier zugute, so dass ich peinlich genau darauf geachtet habe genug zu Essen und zu trinken. Durch die gute Einteilung der Kräfte, und der ausreichenden Zufuhr von Kalorien, hatte ich am letzten Anstieg vorm Ziel (auch für mich überraschend) noch genug Körner übrig, um recht locker die letzten 400Hm zur Norbertshöhe zu überwinden und dort nicht wenige der Mitstreiter hinter mir zu lassen, die sich mit letzter Kraft über diesen Pass quälen mussten.

Das Endergebnis fiel dann auch höchst erfreulich für mich aus, hatte ich meine Brutto-Fahrzeit aus dem letzten Jahr doch um fast eine ganze Stunde unterboten. Wenn ich die ganzen Zwangspausen raus rechne, die ich wegen der Krämpfe einlegen musste, und beim nächsten mal von den fünf Labstationen zwei links liegen lasse (ich sollte mal taxmantom fragen wo er seine riesigen Bidons her hat) sollten die (magischen) acht Stunden drin sein, wenn nicht sogar weniger. Da diesmal am Ende noch ein paar Körner übrig waren, sollte sich auch der Schnitt vielleicht um 1-2 km/h erhöhen lassen. Der Termin steht auch schon fest (24.06.2012), ich sollte schon mal ein Zimmer buchen….

Statistik:

Strecke: 165.32 km / 3495 Hm
Schnitt: 21.3 km/h
Zeit (Netto/Brutto): 07:45 / 08:35 (2010: 09:28 Brutto)
Platzierung gesamt (Männer): 1526 (von 2101)
Platzierung AK (Senioren): 746 (von 930)

Der Platz ist jetzt absolut gesehen natürlich keine Offenbarung, eine vordere Platzierung im letzten Drittel find ich für mich jedoch super. Dass ich kein geborener Bergfahrer bin, ist mir inzwischen auch klar. Mal gucken ob es im August im flachen Hamburg für die vorderer Hälfte reicht… ;)


Jul 2 2010

Mat radelt den Dreiländergiro

Am letzten Wochenende war es endlich soweit. Nachdem aus einem Start bei den ersten drei geplanten Veranstaltungen dieses Frühjahr nix geworden ist, war der Drailändergiro damit gleichzeitig persönlicher Saison-Auftakt und Höhepunkt zugleich. Nach dem Malle-Aufenthalt im Frühjahr und der im Vorfeld fleißig gesammelten Höhenmeter, fühlte ich mich gut gerüstet die Veranstaltung zu überstehen und vor allem auch innerhalb des Zeitlimits zu beenden. Immerhin standen kanpp 170km und 3600Hm auf dem Programm. Vollständiger Eintrag


Mai 28 2010

Nervös

Die Zimmer sind gebucht, so langsam wird’s ernst, noch vier Wochen bis zum Start des Dreiländergiro (Streckenprofil) in Tirol. Momentan bin ich schon fleißig am Höhenmeter sammeln, damit ich das Stilfserjoch und direkt danach den halben Ofenpass gut hochkomme.

Nach vier Wochen Dauerregen kann ich nur hoffen, dass die Wetteraussichten sich bis Ende Juni einigermaßen verbessert haben, auf Passüberquerungen im Schnee lege ich keinen gesteigerten Wert. Trotz dem Bammel den Marathon im Besenwagen beenden zu müssen, hat sich dann doch schon eine gewisse Vorfreude eingestellt, da es auch die erste Veranstaltung dieses Jahr ist. Die Cycling Days in München wurden abgesagt und in Berlin kann ich aufgrund einer Terminkollision leider auch nicht starten. So sind es jetzt eben noch vier Wochen bis zu meinem persönlichen Saisonstart.

Ick freu mir….. :D


Jan 20 2010

Dreiländergiro

Damit keine allzu große  Lücken im Terminkalender entstehen ist die nächste Veranstaltung gebucht: Ende Juni geht’s in das schöne Tirol nach Nauders und von dort über den Reschenpass, das Stilfserjoch, Umbrailpass und Ofenpass (gesamt ca. 3300 Höhenmeter) in einer großen Runde (168km) durch Italien und die Schweiz wieder zurück nach Nauders. Das ganze im Rahmen des Dreiländergiro.

Wird also Zeit dass man draussen im Schwarzwald wieder Höhenmeter sammeln kann, damit ich auch durch komme….

(Am besten ohne Ton, die Musikauswahl ist grausam…)


Aug 21 2008

Radtag Stilfserjoch

Einen Tag lang (von 08:00 – 16:00) ist das Stilfserjoch (und die Strecke vom Stilfserjoch zum Umbrailpass (CH) bis hinunter nach Santa Maria) dieses Jahr für den motorisierten Verkehr gesperrt und für Radfahrer frei befahrbar. Die Strecke startet in Spondinig auf 890m Höhe, bis zum Pass auf 2760m sind dann immerhin 1870Hm zu überwinden.

Das schöne dabei: es handelt sich um kein Rennen, keinen Marathon oder einen sonstigen Wettkampf. Man muss sich nicht anmelden, bekommt keine Startnummer, Transpoder oder sonstigen Stress erzeugenden Tools. Man kann nur die Fahrt über den auto- und motorradfreien Pass genießen, in Gesellschaft einiger hundert Radler. Trotz Versorgungsstationen auf der Strecke hab ich keine Informationen über ein Startgeld finden können, das ganze scheint also sogar umsonst zu sein.

Das klingt wirklich verlockend, aber knapp 500km Anreise sind auch ein Wort. In der Zeit kann ich die Höhenmeter auch hier im Schwarzwald abreißen, allerdings nicht mit der Aussicht. Hm, mal schauen wie das Wetter wird…

Radtag Stilfserjoch 30. August 2008