Begegnungen
Am Wegesrand bei ner gemütlicheren Runde im Flachen:
Gestern Abend bin ich erst spät auf eine Feierabendrunde mit dem RR gestartet und nach der ersten Steigung hab ich schon gemerkt, dass ich nicht richtig in Tritt kam. Ich habe dann schon kurz mit dem Gedanken gespielt, die Route zu ändern und nur noch flach rum zu rollen, fuhr dann aber doch eine meiner bevorzugten, eher hügeligen Routen. Diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen, wie sich noch herrausstellen sollte.
So rolle ich gemütlich durch die schöne Allee zwischen Thomas- und Batzenhof und sehe in der Ferne jemanden auf der Straße liegen. “Scheiße da sind 2 zusammengerasselt” war mein erster Gedanke, doch je näher ich kam, desto deutlicher wurde das Bild, das ich aber erst nicht wirklich wahrhaben wollte. Es lag tatsächlich eine äußerst attraktive, junge Frau mitten auf der Straße. Splitternackt und räkelte sich im Sonnenuntergang!
Natürlich war sie nicht alleine da und wartete auf verschwitzte Rennradler, um sich ihnen an den Hals zu werfen (schad’). Ihre Begleitung hockte 5 Meter daneben auf dem Boden, die Spiegelreflex im Anschlag. Ich wollte nicht ins Bild fahren und hielt an, da wartet man(n) natürlich gerne auch etwas länger. Leider musste ich dafür ausklicken, was der Photograf nicht überhören konnte und mich aufforderte doch gerne vorbei zu fahren, das mache gar nichts. Spielverderber…
Nach dieser wirklich ungewöhnlichen, kurzen Pause, ging’s weiter über die Dörfer. So richtig in Schwung kam ich aber auch nach dieser Begegnug weiterhin nicht.
Zu beginn dieses kleinen Blogs hatte ich schon mal eine extra Seite für GPS-Tracks eingeführt, auf der ich die Strecken zusammengefasst habe, die ich hier in einzelnen Beiträgen vorgestellt hatte. Doch war ich mit der Art der Präsentation alles andere als glücklich, es war für mich immer nur eine Notlösung. Aus dem Grund ist diese Seite auch schnell wieder verschwunden und ich habe erst mal keine weiteren Tracks veröffentlicht.
Inzwischen habe ich die fantastische Seite der GPSies gefunden, kennen und schätzen gelernt. Die Möglichkeiten seine Strecken dort zu verwalten und zu präsentieren sind hervorragend. Inzwischen bearbeite und verwalte ich meine GPS-Daten lieber nur noch online auf dieser Plattform, die – vor allem in der Bedienung – allen Programmen die ich bisher benutzt hatte überlegen ist.
Meine Strecken gibt’s also inzwischen dort, auch immer wieder zu finden über den Link im Header.
Wenn ich hier in der Gegend mal wieder mit dem RR eine flache Ausdauerrunde fahren möchte, rolle ich am liebsten linksrheinisch durch die Rheinauen und ein paar Dörfer. Eine etwas kürzere Fassung davon habe ich hier sogar schon mal gepostet. Gestern hatte ich allerdings einige Hindernisse zu überwinden (die Klettereigenschaften von SPD-Platten sind nicht zu unterschätzen):
Ja, ich bin hier schon eine Weile nicht mehr vorbei gekommen. Da werd’ ich mir in Zukunft wohl eine neue Streckenführung überlegen müssen, über meine (ehemalige) Strecke führt wohl bald eine mehrspurige Strasse….
P.S: Mein Wunderwerk der Fahrrad-Technik, mein innig geliebter Sigma BC 2006, fiel dieses mal auch nur 2 mal – völlig ohne äussere Störeinfüsse – komplett aus. Schon toll so eine ausgereifte Technik, bei der man nie auf die Idee kommen würde, der Kunde ist der Beta-Tester.
Bevor’s mal wieder verschütt geht:
1. Mai, Rolläden hoch, die Sonne scheint. Erst mal ausgiebig frühstücken und für eine längere Runde Energie fassen. Vorm Start werden die Räder noch mal auf Hochglanz gebracht, es kann los gehen:
Wenn ich nach Feierabend nur wenig Zeit habe, fahre ich immer wieder gerne eine “Leimersheim-Runde”. Ich starte in der Günther-Klotz-Anlage und fahre von dort über Knielingen zur Rheinbrücke, Maximiliansau, am Containerhafen vorbei in die Rheinauen. Hier kann man’s über asphaltierte Radwege prima fliegen lassen, Leimersheim ist aber hier auch ausgeschildert. Dort angekommen geht’s ab in Richtung Fähre. Kurze Überfahrt, wieder auf’s Rad und weiter Richtung Leopoldshafen, Forschungszentrum. Dort im Hartwald geht es irgendwann wieder rechts ab in Richtung Schloss und zurück zum Ausgangspunkt. In unter 2 Stunden kein Problem, keine Höhenmeter.