Zwar hängt auch bei mir im Keller ein MTB, doch fehlt mir in den meisten Fällen die Lust dafür, da ich dann doch lieber auf dem leichten, schnelleren Renner meine Runden drehe. Von MTB-Fahrern bekomme ich dann zu hören, das sei doch fad und die Autofahrer würden zu sehr nerven. Trotz allem empfinde ich MTB-Fahren in letzter Zeit immer mehr als Trecker-Fahren: schwerfällig & dreckig
Doch es gibt auch dafür Lösungen, um beides zu verbinden. Leichtes, schlankes Material auf autofreien Strecken:
… müsst ich noch etwas üben für. Für den Anfang könnte ich mal darüber nachdenken, das MTB durch nen Cyclocrosser zu ersetzen.
Die Zimmer sind gebucht, so langsam wird’s ernst, noch vier Wochen bis zum Start des Dreiländergiro (Streckenprofil) in Tirol. Momentan bin ich schon fleißig am Höhenmeter sammeln, damit ich das Stilfserjoch und direkt danach den halben Ofenpass gut hochkomme.
Nach vier Wochen Dauerregen kann ich nur hoffen, dass die Wetteraussichten sich bis Ende Juni einigermaßen verbessert haben, auf Passüberquerungen im Schnee lege ich keinen gesteigerten Wert. Trotz dem Bammel den Marathon im Besenwagen beenden zu müssen, hat sich dann doch schon eine gewisse Vorfreude eingestellt, da es auch die erste Veranstaltung dieses Jahr ist. Die Cycling Days in München wurden abgesagt und in Berlin kann ich aufgrund einer Terminkollision leider auch nicht starten. So sind es jetzt eben noch vier Wochen bis zu meinem persönlichen Saisonstart.
Nach der Rückkehr aus Berlin und Dresden, gerade eine Woche die mitgebrachte Erkältung auskuriert, fallen mir auf der ersten Ausfahrt seit 2 Wochen vermehrt Rennradler mit Rückennummer auf und das praktisch vor meiner Haustür. Hab ich dann wohl total verschlafen, dass die Karlsruhe-Nancy RTF tatsächlich ca. 500m vor meiner Tür startet und endet. Für’s nächste Jahr auf jeden Fall schon mal vorgemerkt.
Zwei Wochen vorher aufgezeichnet wurde dieses Video während des Velothon in Berlin und vermittelt einen ganz guten Eindruck, wie es auf dieser Veranstaltung zugeht:
Wer die Muse dafür hat, es gibt davon auch noch einen zweiten Teil.
Vor einem Jahr las ich in einem Blog zum ersten mal von einem “Radmarathon” durch Berlin. Den Gedanken mit dem Rennrad über eine abgesperrte Strecke durch Berlin zu fahren fand ich schon damals sehr reizvoll, ich musste dann dieses Frühjahr nicht lange überlegen, als die 2. Ausgabe des Skoda Velothon Berlin angekündigt wurde. Neben der ganz anderen Art Berlin und dessen Umland vom Rad aus zu sehen, war das auch eine gute Gelegenheit den oben schon erwähnten Blogger taxmantom auch mal persönlich kennen zu lernen.
Im Vorfeld war mir allerdings noch nicht so ganz klar, ob es sich bei dieser Veranstaltung um einen Radmarathon oder ein Jedermann-Rennen handelt. In der einschlägigen Fachpresse sprachen die Organisatoren davon, eine Standard-Distanz (ähnlich den 42km bei den Läufern) für Radmarathons etablieren zu wollen, genannt Velothon. Nach der langen Anfahrt aus Karlsruhe endlich vor Ort angekommen war aber nur noch von einem Jedermann-Rennen die Rede, was sich dann auch als die korrektere Beschreibung dieser Veranstaltung rausstellte. Aber im Endeffekt war mir das auch egal, der Spaß stand im Vordergrund. Vollständiger Eintrag
… die “Badische Eröffnungsfahrt” der RSV-Concordia. Eine recht flache und gemütliche RTF Richtung Gaggenau und zurück. Für die Zeit im Jahr genau richtig zum warm werden, ohne nennenswerte Steigungen. Wenn bei solchen Veranstaltungen auch keine Zeit genommen wird, waren auch diesmal wieder einige Kollegen mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs und haben mächtig Druck gemacht. Im Windschatten hinter solch einem Zug lies es sich jedoch auch bei ordentlich Gegenwind gut aushalten….
Jetzt wo’s endlich nach Frühling richt, kann man sich schon mal moralisch auf die kommende Veranstaltungs-Saison vorbereiten. Der 21. Juni scheint dabei ein beliebtes Datum für Fahrrad-Großveranstaltungen zu sein, an dem Wochenende finden statt:
Am Berliner Veloton bin ich angemeldet, ich freu mich schon sehr drauf und hoffe das Wetter spielt mit. Schade dass die 3 parallelen Veranstalungen dadurch für mich flach fallen. Das einzig positive daran: wieder nen haufen Anmeldegebühren und Anfahrtskosten gespart.
Die Deutschlandtour wurde aufgrund der Doping-Skandale im letzten Jahr abgesagt, nennenswerter Profiradsport findet in Deutschland nicht mehr statt. Das ist nicht das schlechteste, denn die Ergebnisse waren am Schluss sowieso nicht mehr glaubwürdig.
Um zu zeigen dass der Radsport hier aber immer noch viele Anhänger hat, wurde von Amateuren rund um das quäldich-Forum die Deutschland-Rundfahrt organisiert, bei der jeder mitmachen kann der sich frühzeitig anmeldet (nur 100. Teilnehmer pro Etappe). Die Strecke geht über 1530 km und 21.500 Hm in neun Etappen, die man nicht alle Fahren muß. Um jeglichen Bestrebungen besser zu sein wie die Anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen, gibt es keine Zeitnahme und es wird im Verbund gefahren. Die Schwarzwald-Etappen sehen durchaus interessant aus und sind auch in der Nähe, ich muß mal schauen, ob das mit meiner Urlaubsplaung vereinbar ist…