T-Online vs. Vodafone

Fünf Jahre war ich Kunde bei Arcor, nach dem Übergang des Konzerns zu Vodafone dann auch noch dort ein Jahr. Fünfeinhalb Jahre war ich sehr zufrieden mit meinem Internetzugang, dann begannen allerdings die Probleme. Ohne Änderungen meinerseits wurde die Leitung immer unzuverlässiger und war am Ende durch täglich unzählige Verbindungsabbrüche unbenutzbar. Ich hatte mich schon mal über dieses Thema ausgelassen.

Dem Vodafone Support waren meine Probleme reichlich egal, ich würde sogar soweit gehen zu sagen, Vodafone ignoriert vorsätzlich die Probleme seiner Kunden  und sitzt diese aus, bis der Kunde von selber kündigt. Vielleicht kommt die Firma das billiger, als Techniker-Einsätze zu bezahlen, um die Ursache der Probleme zu finden. Mir wurde auf jeden Fall keine Hilfe angeboten, ausser dem wiederholten Angebot einen Techniker zu schicken, der sich meine Hardware und Konfiguration anschaut. Auf die Idee mal die eigene Leitung nach Fehlern zu untersuchen kam nie jemand. Laut Hotline sei auf der Leitung ja nie ein Fehler festgestellt worden.

Ich habe in den sauren Apfel gebissen und habe den Vodafone-Vertrag gekündigt, wohlwissend dass ein Providerwechsel eigentlich nie problemlos vonstatten geht.  Aber ob komplett offline oder weiterhin ein Vodafone-Anschluss, hat fast keinen Unterschied mehr gemacht. Da ich allen möglichen Schwierigkeiten aus dem Weg gehen wollte, hab ich nicht auf einen Reseller (wie z.B. 1&1) gesetzt, sondern bin wieder bei T-Online unter Vertrag. Ich Zahle jetzt zwar 4,- € im Monat mehr (dafür VDSL, statt wie bisher ADSL), als für meinen Vodafone-Vertrag, aber mein (V)DSL läuft und läuft und läuft. Und das seit inzwischen fast vier Wochen. Verbindungsabbrüche in dieser Zeit 0, Hardwarekonfiguration gegenüber Vodafone unverändert (bis auf den neuen T-Online Speedport-Router versteht sich). Bisher habe ich meine Entscheidung nicht bereut.


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