Letztes Jahr hab ich Blut geleckt an den Jedermann-Rennen, Radrennen an denen Amateure auch ohne Lizenz teilnehmen können. Dieses Jahr waren zum ersten mal die die Vattenfall Cyclassics angesagt. Nachdem die Cycling Days ins München abgesagt wurden, mein erstes Jedermann dieses Jahr.
Vor dem Volothon hab ich Jedermann-Rennen noch eher skeptisch betrachtet, zum Glück habe ich dann doch mal so eine Veranstaltung ausprobiert. Diese Rennen machen unheimlich Spaß, wenn ich bisher auch nur solche mit extrem flachen Streckenprofil (Berlin und Hamburg) gefahren bin. Dabei hat sich für mich allerdings gezeigt, dass ich von meinen körperlichen Vorraussetzungen wohl auch eher für solche Veranstaltungen und Strecken geeignet bin (die Ergebniss sind besser), als Bergfahrer bin ich einfach zu groß und zu schwer (nichtsdestotrotz machen mir die Bergmarathons immer noch am meisten Spaß).
In Hamburg bin ich schon zwei Tage vorher angereist, um auch mit der besseren Hälfte noch ein wenig die Stadt zu besichtigen. Dabei konnte man schon die Aufbauarbeiten in der Innenstadt beobachten, was die Vorfreude nur noch mehr steigerte. Die erwarteten 80.000 Zuschauer taten ein übriges dazu. Leider war für den Rennsonntag Regen angekündigt, was die Stimmung bei einigen Teilnehmer, mich inclusive, sicher beeinträchtigt hat. Wie sich heraus stellen sollte waren alle Bedenken umsonst, das Wetter am Renntag hätte besser nicht sein können. Vollständiger Eintrag
Am letzten Wochenende war es endlich soweit. Nachdem aus einem Start bei den ersten drei geplanten Veranstaltungen dieses Frühjahr nix geworden ist, war der Drailändergiro damit gleichzeitig persönlicher Saison-Auftakt und Höhepunkt zugleich. Nach dem Malle-Aufenthalt im Frühjahr und der im Vorfeld fleißig gesammelten Höhenmeter, fühlte ich mich gut gerüstet die Veranstaltung zu überstehen und vor allem auch innerhalb des Zeitlimits zu beenden. Immerhin standen kanpp 170km und 3600Hm auf dem Programm. Vollständiger Eintrag
Zwar hängt auch bei mir im Keller ein MTB, doch fehlt mir in den meisten Fällen die Lust dafür, da ich dann doch lieber auf dem leichten, schnelleren Renner meine Runden drehe. Von MTB-Fahrern bekomme ich dann zu hören, das sei doch fad und die Autofahrer würden zu sehr nerven. Trotz allem empfinde ich MTB-Fahren in letzter Zeit immer mehr als Trecker-Fahren: schwerfällig & dreckig
Doch es gibt auch dafür Lösungen, um beides zu verbinden. Leichtes, schlankes Material auf autofreien Strecken:
… müsst ich noch etwas üben für. Für den Anfang könnte ich mal darüber nachdenken, das MTB durch nen Cyclocrosser zu ersetzen.
Roger Waters ist wieder mit “The Wall” auf Tour und das sicherlich zum endgültig letzten mal. Ich würde ja liebend gerne hin gehen, aber 240,- € für nen’ vernünftiges Ticket, das sehe ich dann doch nicht ein. Dann schau ich mir lieber noch mal das Video vom 90′er Konzert an, damals auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Bei dem war ich selber auch schon dabei…
Die Zimmer sind gebucht, so langsam wird’s ernst, noch vier Wochen bis zum Start des Dreiländergiro (Streckenprofil) in Tirol. Momentan bin ich schon fleißig am Höhenmeter sammeln, damit ich das Stilfserjoch und direkt danach den halben Ofenpass gut hochkomme.
Nach vier Wochen Dauerregen kann ich nur hoffen, dass die Wetteraussichten sich bis Ende Juni einigermaßen verbessert haben, auf Passüberquerungen im Schnee lege ich keinen gesteigerten Wert. Trotz dem Bammel den Marathon im Besenwagen beenden zu müssen, hat sich dann doch schon eine gewisse Vorfreude eingestellt, da es auch die erste Veranstaltung dieses Jahr ist. Die Cycling Days in München wurden abgesagt und in Berlin kann ich aufgrund einer Terminkollision leider auch nicht starten. So sind es jetzt eben noch vier Wochen bis zu meinem persönlichen Saisonstart.
Und wieder einer der Helden meiner Jugend gestorben (an Krebs), dessen Musik mich damals lange begleitet hat. Sei es bei Rainbow, Black Sabbath oder Solo. Ein sicheres Zeichen dafür, dass man älter wird….